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An meinem Grab wein´ nicht um mich,
der hier schläft, das bin nicht ich.
Ich bin der Wind, der Dich umbrist.
Ich bin die See, die Dich umfließt.
Ich bin der warme Sonnensegen.
Ich bin der sanfte Morgenregen, wenn Du erwachst zu früher Stunde.
Ich bin der Vogel in kreisender Runde, auf Schwingen gleitend in würdiger
Macht.
Ich bin der Sternenglanz der Nacht.
Drum steh´ nicht weinend hier, denn sieh´:
Ich bin nicht hier, ich sterbe nie.
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--Sternenkind--
Du bist mein Kind,
mein kleiner Sohn.
Du lebst in meinem Herzen,
doch du bist nicht hier.
Du bist ein Kind der Sterne,
so fern von mir.
Du
bist zu mir gekommen,
doch du wurdest mir genommen.
Du fehlst mir so sehr.
Du bist nicht hier.
Du bist ein Kind der Sterne,
so fern von mir.
Du berührtest
mein Herz.
Du hast mir gezeigt
was Liebe ist.
Diese Liebe ist hier.
Du bist ein Kind der Sterne,
so fern von mir.
Ich
vermisse dich!
Ich liebe dich!
Mami
(von Peggy für Ihren Sohn Luca)
(copyright by P.Peuker)
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Weine
nicht, wenn du mich liebst
Der Tod bedeutet nichts.
Ich bin nur auf die andere Seite gegangen.
Ich bin ich.
Du bist du.
Das, was wir füreinander waren, wir sind es immer noch.
Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast.
Sprich zu mir, wie du es immer getan hast.
Verwende keinen anderen Ton.
Nimm keinen salbungsvollen oder traurigen Ton an.
Fahre fort über das zu lachen, was uns zusammen lachen gemacht hat...
Bete, lache, denke an mich, bete mit mir.
Dass mein Name zu Hause ausgesprochen wird, wie er es immer wurde, ohne
irgendeinen schwülstigen Ton, ohne eine Spur von Schatten.
Das Leben bedeutet das, was es immer bedeutet hat.
Es ist, was es immer gewesen ist; der Faden ist nicht durchtrennt.
Warum sollte ich außerhalb deines Blickes sein!
Ich bin nicht fern, nur auf der anderen Seite des Weges...
Du siehst, alles ist gut. Du wirst mein Herz wiederfinden, du wirst geläuterte
Zärtlichkeiten wiederfinden.
Trockne deine Tränen, und weine nicht, wenn du mich liebst.
(Augustinus
- freie Übersetzung von C. von Herz-Groß)
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Mein
Kind
Ich kenne dein Gesicht - ohne je die Farbe deiner Augen gesehen zu
haben.
Ich spüre noch immer Deine Berührungen -
ohne daß mich deine kleinen Hände je gestreichelt haben.
Ich sehe deinen kleinen Mund vor mir - ohne daß ich ihn je Mama sagen hörte.
Ich hielt dich in meinem Arm - ohne dich je in den Schlaf gewiegt zu
haben.
Ich habe dich geboren - ohne dir Leben geschenkt zu haben
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Für
immer bei mir
eingeschlichen
in mein leben ganz still und leise
war sie zu schwer für dich die reise?
was war ich nervös als ich dein herzchen sah
auf einmal war mir so warm und klar
noch einmal sollte ichs erleben dieses glück
ich verstehe es nicht - warum gingst du zurück?
tausend
schmetterlinge im bauch das gefühl auf wolken zu schweben
ich glaube es nicht, warum willst du nicht leben?
wir gerne wollte ich mit dir lachen
zusammen mit dir soviel tolle dinge machen
ich wollte dich halten, dich spüren dir so vieles geben
brauchst du es nicht? willst du`s nicht nehmen?
nur ganz kurz warst du nur bei mir,
aber meine Gedanken sind immer bei dir
so kurz geschlagen deine kleines herz
alles was bleibt ist dieser große schmerz
eines tages sind wir wieder vereint
du und ich auch wenns noch ewig scheint
(von Ria für ihr *Krümelchen*)
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Ein Lächeln
Ein Fremder hat mir ein Lächeln geschenkt,
an einem Regenmorgen,
es streifte mein Herz, das angstvoll bedrängt,
und linderte meine Sorgen.
Ich wollt es behalten, ich Egoist,
doch begriff ich, mit einem Mal heiter,
dass man in der Fülle großzügig ist-
und ich gab es an den nächsten weiter.
So trat es seine Wanderung an,
durch Strassen, Plätze und Gassen,
durch Omnibus, Tram und Untergrundbahn,
so greifbar- und doch nicht zu fassen.
Am Abend, als ich nach Hause ging,
da bückt ich mich plötzlich nieder
und sah wie ein kleines strahlendes Licht,
mein Lächeln auf einem Kindergesicht-
und ich nahm mir es und hatte es wieder.
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Der
Segen der Trauernden
Gesegnet
seien alle,
die mir jetzt nicht ausweichen.
dankbar bin ich für jeden,
der mir einmal zulächelt
und mir seine Hand reicht,
wenn ich mich verlassen fühle.
Gesegnet seien die,
die mich immer noch besuchen,
obwohl sie Angst haben,
etwas Falsches zu sagen.
Gesegnet
seien alle,
die mir erlauben
von dem Verstorbenen zu sprechen.
Ich möchte meine Erinnerungen
nicht totschweigen .
Ich suche Menschen,
denen ich mitteilen kann,
was mich bewegt.
Gesegnet
seien alle,
die mir zuhören,
auch wenn das,
was ich zu sagen habe,
sehr schwer zu ertragen ist.
Gesegnet
seien alle,
die mich nicht ändern wollen,
sondern geduldig so annehmen,
wie ich jetzt bin.
Gesegnet
seien alle,
die mich trösten
und mir zusichern,
dass Gott mich nicht verlassen hat.
(Marie-Luise
Wölfing)
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Sie
sagen:
das wird schon wieder...
und
Du bist ja noch so jung!
Sie sagen:
Du schaffst das schon...
Und auch
das Leben geht doch weiter!
Du kannst doch neue Kinder haben
sagen sie...
doch ich sage Euch
warum versteht Ihr nicht ?
ich will kein neues.
will nur dieses eine.
Dieses eine Kind will ich zurück!!
(Monja
Kallus)
aus:.."Noch einmal sprechen von der Wärme des Lebens"..
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FÜR
DICH
Aus Liebe will ich weiterleben.
Mit meinen Ohren will ich für Dich hören,
mit meinen Augen will ich für Dich sehen,
mit meinen Händen will ich für Dich tasten,
und meine Zunge, die soll schmecken
all die Süsse, all das Herbe,
erleben möcht’ ich die ganze Vielfalt dieser Schöpfung.
Aus Liebe will ich auch den Schmerz ertragen
(Autor unbekannt)
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Der
geheime Garten
Irgendwo, da gibt es ihn,
den geheimen Garten,
alle Seelen zieh'n dahin,
besonders die ganz Zarten.
Sanft
in Mondlicht eingetaucht,
wie Nebel, die sich teilen,
mit zarten Farben angehaucht,
man möcht gern dort verweilen.
Bedeutungslos
sind Zeit und Raum,
die Körper ohne Formen,
wie in einem stummen Traum,
hier gibt es keine Normen.
Der
Ort, er könnt' ein Tränchen sein,
laß die Gedanken fliegen,
dieser Platz ist dein allein,
so wirst du Schmerz besiegen.
In der
Elfendämmerung,
wo noch silberne Einhörner leben,
ich wünsche und glaube und vor allem darum,
muß es diesen Ort einfach geben!
geschrieben am 7.3.2002
als Geschenk für Sarah,
HeikeH's Sternentöchterchen
Copyright ©Anke Huber
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Der
Wind weht
Es weht
der Wind ein Blatt
vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben.
Drum wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.
Mit hartem Dröhnen ist das
schwere Tor der Erde
hinter dir ins Schloss gefallen.
Ich lege lauschend an den
Spalt mein Ohr und höre
drüben deine Schritte hallen.
Der Klang stählt mir das Herz
so hart es litt und schlägt
den Lärm des Tages nieder.
Du drüben und ich hier,
wir halten Schritt und treffen uns
am gleichen Ziele wieder.
Grabinschrift in
Uffhofen/Rheinhessen
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