der Weg.

den Weg zu gehen.
zu gehen und gehen...
weder  Weg  noch Ziel  in Sicht
und gehen und gehen
 warum?
warum...
von der Brücke fallen,
einfach warten
nicht weitergehen
stehen bleiben
einfach bleiben
und warten.
keine Nähe mehr spüren 
..können
..wollen
..müssen
keine Nähe mehr geben
..können
..wollen
..müssen.
keine Nähe mehr ertragen
..können
..müssen
den Weg gehen
immer weiter
stehen bleiben und doch gehen
den Weg

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angst,

die befürchtung,
die gewissheit
den verstand zu verlieren
nicht mehr klar sein
nur noch durcheinander
danebenstehend
neben mir
verwundert zusehen
was ich da tu
was ich da bin
entsetzt begreifen
die kontrolle zu verlieren
angst vor dem menschen
der da ich bin
sein soll
oder nicht
fassungsloses
entsetztes erwachen
unverständnis
lähmung
angst

 


kalt

erfrorenes Gefühl
erfrieren
unterkühlen
mangels Nähe 
einfrieren
verhungern 
ohne Wärme
Zuneigung
Zärtlichkeit
wo?
lächelnde
Kälte

klammern
vergebens ..
oder 
berühren
unerwünscht berühren
erschrocken erklären
nicht berühren
Berührung ins Leere
so leer
leer
berührung
schrei
brenne
verbrenne
brenne

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einsam

einsamkeit
unendliche einsamkeit
leere
stille
tränen
und wieder
tränen
leere
stille und
einsamkeit
unwiederruflich verloren
die
nicht-einsamkeit
kein zurück
wie auch
wie denn auch
der weg
ist verloren
unbegehbar
nur der weg
ins nichts
ist offen
unwiederruflich
ohne   wiederkehr
wohin denn auch
einsamkeit
einsam

 

das verschenkte geschenk;

geschenke verschenkt man nicht
und doch tu ich es jeden tag
die momente, 
die wenigen tage,
wochen,
monate

in denen eine seele mich streifte
sind ein Geschenk
achtet ich es nicht
verschenke ich es
unwiderbringlich
statt es zu nehmen
zu achten
und zu halten
wenn ich sage
da war doch nichts
werfe ich es weg
sage ich
es war doch nicht schlimm
werfe ich es weg
das Geschenk

mühsam

mühsam ist der weg,
ohne ende und schwer zu gehen
jeder schritt ist schwer, so schwer
und der weg ist ein grat
schmal wie der hauch eines mondstrahl's
und wie er lockt
dieser schritt zur seite
in den abgrund, 
in die dunkelheit
in die stille

so mühsam ist der weg,
schau nicht zurück, schau nur nach vorn
dunkelheit ist überall
wie ein böses tier lauert sie
wie eine decke verspricht sie Wärme
wie die nacht verspricht sie ruhe
so mühsam ist jeder Schritt
die Knöchel versinken so tief
mühsam

Du wirst vermisst!
unendlich vermisst
so gerne,
würd ich was tun
dagegen tun
vergebens
ohnmächtiger Wunsch
chancenlos
kein zurück
machtlos



ma